MKG-Chirurgie

Chirurgische Verbesserung des Prothesen­lagers Wuppertal

Präprothetische Chirurgie für einen besseren Sitz von Zahnersatz

Eine herausnehmbare Prothese benötigt ein geeignetes Lager, damit Kaukräfte möglichst gleichmäßig übertragen werden und der Zahnersatz sicher sitzen kann.

Ist der Mundvorhof zu flach, sind störende Knochenkanten vorhanden oder beeinträchtigen Weichgewebe den Sitz, kann eine chirurgische Verbesserung des Prothesenlagers sinnvoll sein. Diese Maßnahmen werden als präprothetische Chirurgie bezeichnet.

Chirurgische Verbesserung Prothesenlager Wuppertal

Warum kann eine Prothese ihren Halt verlieren?

Nach dem Verlust von Zähnen verändert sich der Kiefer im Laufe der Zeit. Der ehemals zahntragende Knochen kann sich zurückbilden, während sich auch Schleimhaut und umgebende Weichgewebe verändern.

Dadurch kann eine zuvor passende Prothese zunehmend schlechter sitzen. Druckstellen, Reizungen oder ein unsicherer Halt beim Sprechen und Kauen können die Folge sein.

Mögliche Ursachen

  • Rückgang des Kieferknochens
  • störende Knochenkanten oder Knochenvorsprünge
  • zu flacher Mundvorhof
  • ungünstig ansetzende Lippen-, Wangen- oder Zungenbändchen
  • bewegliches Weichgewebe – sogenannter Schlotterkamm
  • reizbedingte Bindegewebsvermehrungen

Was ist das Prothesenlager?

Zum Prothesenlager gehören die Bereiche von Mundschleimhaut und darunterliegendem Knochen, die unmittelbar mit einer herausnehmbaren Prothese in Kontakt stehen.

Das Prothesenlager nimmt die auf den Zahnersatz wirkenden Kaukräfte auf und trägt wesentlich zum Halt der Prothese bei.

Je besser die anatomischen Voraussetzungen sind, desto günstiger kann die Prothese abgestützt werden. Veränderungen des Kieferknochens und der Weichgewebe können deshalb den Sitz des Zahnersatzes im Laufe der Zeit beeinflussen.

Möglichkeiten der präprothetischen Chirurgie

Welche Maßnahme sinnvoll ist, hängt davon ab, wodurch der Prothesenhalt beeinträchtigt wird.

Störende oder scharfkantige Knochenbereiche können geglättet werden, damit eine günstigere Grundlage für den späteren Zahnersatz entsteht.

Exostosen sind knöcherne Vorsprünge, die grundsätzlich keinen Krankheitswert haben müssen. Stören sie jedoch die Prothesenversorgung, können sie chirurgisch abgetragen werden.

Tief ansetzende Lippen-, Wangen- oder Zungenbändchen können die Ränder einer Prothese beeinflussen. Je nach Befund kann eine Verlagerung beziehungsweise Korrektur sinnvoll sein.

Bei einem Schlotterkamm liegt bewegliches Weichgewebe über dem Kieferknochen. Wenn dies den sicheren Sitz einer Prothese beeinträchtigt, kann das Gewebe chirurgisch korrigiert werden.

Dauerhafte mechanische Reize können zu störenden Bindegewebsvermehrungen führen. Solche Veränderungen können – wenn medizinisch erforderlich – operativ entfernt werden.

Knochenaufbau als weitere Möglichkeit

Ist für eine geplante Versorgung nicht genügend Kieferknochen vorhanden, kann abhängig vom Behandlungsziel auch ein Knochenaufbau infrage kommen.

Welche Methode geeignet ist, richtet sich nach Lage und Ausmaß des Knochendefizits. Im Oberkiefer-Seitenzahnbereich kann beispielsweise ein Sinuslift Teil der Planung sein.

Ist eine implantatgetragene Versorgung vorgesehen, stimmen wir den chirurgischen Aufbau des Knochens auf die spätere Implantologie ab.

Ihr Termin zur Verbesserung des Prothesen­lagers in Wuppertal

Sitzt Ihre Prothese nicht mehr sicher oder bestehen Druckstellen und Beschwerden, prüfen wir, ob eine chirurgische Verbesserung des Prothesenlagers sinnvoll ist.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Praxis-Klinik in Wuppertal-Elberfeld.

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